Unsere Testleser empfehlen:

 

Kathy Reichs, Blutschatten

Empfehlung von Sandra Angelopoulos

In diesem Thriller geht es um eine Frau, Sunday Night, die in ihrem Leben als ehemaliges Mitgleid des Militärs und als Ermittlerin der Polizei schweiterte.

Sie führt ein Einsiedlerleben, fast komplett von der Außenwelt abgeschnitten.

Als sie eines Tages den Auftrag einer betuchten alten Dame erhält,

deren Enkeltochter aufzuspüren, möchte sie zunächst ablehnen.

Denn es bedeutet für sie, dass sie sich aus ihrem bequemen und sichren Umfeld hinaus in die Realität und unter Menschen begeben muss, 

Sie zieht jedoch parallelen zu ihrer eigenen Vergangenheit und fühlt sich zu dem unbekannten Mädchen auf seltsame Weise hingezogen.

Ihr Jagdinstinkt ist geweckt...

Mit teilweise unorthodoxen Methoden versucht sie die Vermisste aufzuspüren und bringt sich dabei selbst in höchste Gefahr. Dabei wird sie nach und nach von den Dämonen ihrer Vergangenheit eingeholt und muss sich ihnen stellen.

Dieser Thriller ist rasant, spannend und teilweise furchteinflößend. Er steigt sofort ins Geschehen ein und nimmt den Leser mit sich.

Ich wollte dieses Buch gar nicht mehr aus den Händen legen und hätte es am liebsten in einem Rutsch gelesen.

Mein Fazit: Absolut lesenswert!

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Claudia Praxmayer, Bienenkönigin

Empfehlung von Melissa

Melissa weiß nicht so recht, wie es in ihrem Leben weiter gehen soll. Aber eines weiß Sie: So kann es nicht mehr weitergehen.

Sie wagt einen radikalen Schritt. Sie zieht in den Bienenstock, auch liebevoll 'Beehive' von den Mitbewohnern genannt. Eine Community aus dem Besitzer der Villa Josh, Ozzy, Leo, und Coco. Seit ihrer frühestens Kindheit hat Melissa eine innige Beziehung zu den Bienen. Umso begeisterter ist sie, als sich kurz nach Ihrem Einzug ein Bienenvolk im Garten der Villa niederlässt. Jeden Morgen besucht sie ihre kleinen Freunde. Eines Tages allerdings macht sie eine grausige Entdeckung, welches das Leben von allen im 'Beehive' auf den Kopf stellen wird. Als dann noch die Bienen von der ISC beschlagnahmt werden, beginnt Melissas Kampf um die Bienen. Immer an ihrer Seite, Ozzy ihr Mitbewohner und vielleicht auch mehr als das...

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Sayantan Dasgupta, Das Geheimnis des Schlangenkönigs.

Empfehlung von Carisma Angelopoulos ( Erscheint 30.11.2018 )

 

Das Buch ist sehr spannend und Fantasyfreunde werden es lieben!

Ein Mädchen findet heraus, wo es her kommt und findet ihre große Liebe.

 

 

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Ashley Dyer, Tattoo

Empfehlung von Sandra Angelopoulos

Clevere Verwicklung ab der ersten Seite.

Mörderisch und spannend bis zum Ende.

Ein Thriller, der wahrhaftig 'unter die Haut geht'.

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Timo Leibig, Nanos - Sie bestimmen, was du denkst

Empfehlung von J. Beck

Zukunft und Vergangenheitslastiger Thriller, welcher den Leser direkt von Anfang an mitnehmen kann.

Wir befinden uns in Deutschland im Jahr 2028.

Klingt nach einer großen Zeitspanne, jedoch ist die Bevölkerung von Deutschland ähnlich fanatisch, wie damals unter Hitler.

Das Buch holt uns ab, mit dem gleichen Wissen welches dem Hauptcharakter Malek vorliegt-

Er weiß nichts, wie ebenfalls nicht.

Langsam lernt man als Leser zusammen mit ihm, worum es geht und was es Neues gibt in dieser modernen Welt. Es sind zwar nur 10 Jahre bis 2028, jedoch merkt man schon an manchen Objekten und Umständen, dass wir gar nicht so weit davon entfernt sind.

Der Autor schreibt so, dass man sich selbst in die Personen einfinden kann.

Der Thriller wird aus zwei Perspektiven erzählt,- von Malek und Maria

Es gehört zu den Büchern, welches man am liebsten gar nicht mehr aus der hand legen will.

Das Buch hat mich begeistert und der Autor hat es geschafft, dass ich meine Fitnessarmbanduhr schon mit anderen Augen sehe.

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Oliver Pötzsch, Der Spielmann

Empfehlung von Katrin Fey

Der junge Johann wächst im 15. Jahrhundert in der lebensfeindlichen Umgebung auf und seine Klugheit beschert ihm nur Ärger. Schon früh interessiert er sich für die Wissenschaft, darf auf Wunsch der Mutter die Lateinschule besuchen und hat nur eine Gefährtin im Dorf: Magarethe. Ihr zeigt er seine Zaubertricks, denn auch die Magie ist eine Leidenschaft von Johann, entfacht durch den jährlichen Besuch Gauklertruppe im Dorf. Besonders eine mystische Gestalt der Jahrmarktleute begegnet Johann immer wieder: Tonia Zauberer und Hüter eines dunklen Geheimnisses. Als Johann eines Tages Magarethe unerlaubt in den verbotenen Wald mitnimmt, geschieht ein Unglück und Johann muss fliehen. Sein Leben wird nun stets von bösen Mächten mitbestimmt, denen er aber entschlossen und gewitzt entgegentritt.Was ist Wirklichkeit? Was Phanatsie? Er versucht seinen Gegenspieler zu erforschen, stellt trickreiche Fallen und kämpft damit auch um seine Magarethe.

Der Roman enthält viele Wendungen und eine detailverliebte Beschreibung der damaligen Zeit. Technische Erfindungen, Lebensverhältnisse und Glaubensvorstellungen werden gut eingearbeitet, so dass eine lebendige Kulisse entsteht. Der Roman lässt sich zügig lesen, ist spannend und birgt einige Überraschungen.

Der Leser merkt, dass hier gut recherchiert wurde, was die Örtlichkeiten, den Wissensstand und das Leben der Gaukler zur damaligen Zeit angeht. Oliver Pötzsch selbst stammt aus einer Henkerdynastie und beschäftigt sich intensiv mit diesem damaligen Handwerk. Seine Beschreibung von Folter und Hernkersberuf sind daher glaubwürdig und ein schauriger Blick in das frührere Rechtssystem. Wie schon in seiner bekannten Saga um die Henkerstochter Magdalena schafft er es auch in diesem Buch, mittelalterliche Atmosphäre mit Grusel und Spannung zu präsentieren.

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Gabriel Tallent, Mein Ein und Alles

Empfehlung von Melissa

Dieses Buch handelt von dem jungen Mädchen Turtle, das zurückgezogen mit ihrem Vater in den nordkalifornischen Wäldern wohnt. Turtle wird jeden Tag von ihrem missbräuchlichen Vater bis aufs Blut auf das Ende der Welt vorbereitet. Als sie eines Tages durch den Wald streift, trifft sie einen Jungen, mit dem sie sich anfreundet und bald darauf einen erbitterten Kampf ums nackte Überleben gegen die Natur führen muss. Als dann ihr Vater monatelang spurlos verschwindet und mit einem kleinen Mädchen wiederkommt, fängt Turtle endlich an Richtig und Falsch zu hinterfragen. Zwischen Vater und Tochter besteht eine zerstörerische Beziehung, die im Laufe des Buches immer weiter eskaliert und in einem fulminanten und schonungslosen Finale endet. Dieses Buch schreibt dort weiter, wo andere aufhören würden.

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Alexa Henning von Lange, Kampfsterne

Empfehlung von S. B.-K.

Alles dreht sich, wie Planeten um den Stern.

Die Geschichte spielt in einem kleinen Ort, einer Siedlung in den 80iger Jahren.

Dort erzählen die Personen die Ereignisse aus Ihrer eigenen Perspektive.

Darum konnte ich mich in die verschiedenen Charaktere gut hineinversetzen.

Es war für mich ein Rückblick in bekannte Ideen, Gefühle und Gedanken in dieser Zeit.

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Romy Fölck, Totenweg

Empfehlung von L. Klünker

Während des Essens, sitzend auf dem Balkon oder vor dem Schlafen gehen... Ich konnte es nicht aus der Hand legen.

Eine fesselnde neue Krimireihe, mit einem ungewöhnlichen Ermittlerduo,

in einer atmosphärischen Kulisse, ein alter und neuer Fall miteinander verknüpft.

Hochspannend!

Polizistin Frida muss nach langer Abwesenheit zurück in ihr Heimatdorf in der Elbmarsch,

um sich um den elterlichen Hof zu kümmern, nachdem ihr Vater brutal niedergeschlagen wurde.

Als sie heimkehrt, muss sie sich nicht nur den Schatten ihrer Erinnerung stellen, sondern schwebt auch bald selbst in Lebensgefahr.

Der Mord an ihrer besten Freundin vor 20 Jahren wurde noch immer nicht gelöst und nun passieren

unerklärliche Dinge im Ort. Je tiefer sie recherchiert, desto gefährlicher wird es.

Unterstützt wird Frida durch den fast 30 Jahre älteren Kollegen Kommissar Bjarne Haverkorn.

Raffiniert aufgebaute Geschichte, es wird von Seite zu Seite spannender und immer wieder gerät man auf die falsche Fährte.

Ich freue mich sehr, dass jetzt im September ein weiterer Fall erscheint!

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Lisa Wingate, Libellenschwestern

Empfehlungen von Ulrike Neuhaus

Der dramatische Roman erzählt von zwei Schwestern, die getrennt wurden.

Als spannende und emotionale Familiensaga verpackt, erinnert der Roman an die herzlosen Adoptionspraktiken in den USA bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts

Das ist ein unglaubliches Buch.

Spannend von Anfang an nimmt es einem mit und präsentiert nach und nach eine unfassbare Geschichte.

Man kann gar nicht aufhören zu lesen.

Die Geschichte ist noch ungeheuerlicher, wenn man bedenkt, dass große Teile davon auf Tatsachen beruhen.

Wie hilflos und doch stark Kinder sind.

Ein äußerst lesenswertes Buch.

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Carol Rifka Brunt, Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

Empfehlung von Ulrike Neuhaus

Ein wunderbares Buch, man ist von Anfang an drin.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte mitreißend und spannend. Man lernt die einzelnen Familienmitglieder kennen und auch die Kompliziertheit ihrer Beziehungen untereinander. Oft entstehen Mißverständnisse innerhalb einer Familie, weil man zu wenig miteinander redet und glaubt Reaktionen der Anderen nicht aushalten zu können. Es wird sehr gut beschrieben, dass jeder seine eigene Sichtweise der Dinge hat und auch die Jüngsten oft eine sehr genaue Wahrnehmung ihrer Umgebung haben. Tolle Geschichte um die phantasievolle Welt eines Teenagers, der sich nicht verbiegen lässt.

 

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Empfehlung von Ulrike Neuhaus

Donia Bijan, Als die Tage nach Zimt schmeckten

Eine Familiengeschichte, 'fesselnd geschrieben, man kann gar nicht aufhören.'

Multi- Kulti innerhalb der verschiedenen Generationen mit dem dazugehörigen Konfliktpotenzial.

Aber auch mit viel Verständnis füreinander, auch wenn es bei manchen seine Zeit braucht und bei wenigen gar nicht mehr gewollt ist.

Ein toller Roman, der gut in unsere Zeit passt und vielleicht manchen Denkanstoß gibt,

bevor man vorschnell über Migrationsgründe urteilt.

Sehr empfehlenswertes Buch!

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Empfehlung von Jessica Beck

Alana Falk, Sternensturm- Im Herz der Quelle

Die Geschichte handelt über eine Zauberin, die eine menschliche Quelle benötigt, aus welcher Sie die Magie erhalten muss. Zusammen erleben Sie so einige Abenteuer innerhalb von 381 Seiten Spannung.

Die Magier gehören einer Gemeinschaft an, welche Aufzeichnungen jeglicher Art verbietet. Alle wichtigen Details und Informationen werden täglich in Geschichten und zwar mündlich im Kollektiv weitergegeben. Es gibt zwar einen Fernsehsender für die Mitglieder, die nicht die Möglichkeit haben, an dem Kollektiv teilzunehmen, aber alle Aufzeichnungen werden hier nach einigen Stunden gelöscht.

Man bekommt eine Quelle innerhalb der Verbindungszeremonie von der Gemeinschaft zugewiesen und beim ersten Zaubern erhalten die Quelle und die Magierin entsprechende passende Zeichnungen an den Händen.

Nach einer erfolgreichen ersten Zeit, findet eine Namenszeremonie statt in dieser jeder Magier einen neuen Namen erhält, welcher seiner magischen Fähigkeit angemessen ist.

Eine Liebesverbindung zwischen Magier und Quelle ist von der Gemeinschaft verboten.

So erlebt Liliana ( die später Adara genannt wird)  einige heikle Abenteuer. Zunächst wird sie von einem Ratsmitgleid namens Seth beschattet, flieht und findet heraus, dass die Gemeinschaft der Magier die alten Geschichten nicht alle sprachlich anpasst, sondern auch zu ihrem Wohlgefallen in ihrer Art verändert...

Am Anfang bis ca. ein gutes Stück zum Ende hat es zunächst den Anschein, als würde das Buch über zwei Hauptcharaktere handeln. Was vor allem gerade bei den ersten Kapiteln sehr zur Verwirrung beitrug. Jedoch im Nachhinein total gut geschrieben war.

Mein persönliches Fazit:

Es handelt sich hierbei um ein Jugendbuch, welches auch Erwachsene ansprechen kann.

Es ist wunderbar spannend geschrieben, sodass dem Leser eigentlich nicht langweilig werden kann. Durch den Wechsel der Geschichte, welche sich in der Vergangenheit und der Gegenwart bewegt, bringt es einiges an Spannung mit.

Das Buch würde ich jederzeit erneut lesen und hoffe auf ein Folgeteil!

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Uticha Marmon, Als Opapi das Denken vergaß

Dieses Buch veranschaulicht den Umgang mit dementiell veränderten Menschen auf kindliche Art und Weise.

Aus der Sicht eines jungen Schulmädchens Mia wird die Krankheit Demenz aus einer liebevoll inszenierten Familie heraus dargestellt.

Mia vermittelt trotz der Schwere und dem Erscheingunsbild von Opapi, dass noch lange nicht Hopfen und Malz verloren ist, sondern lediglich das Gedächtnis lässt ein wenig nach. Diese Geschichte nimmt einem die 'Angst' vor dem 'Wort' Demenz.